25. August 2021

Austauschmöglichkeiten und Zusammenarbeiten im Homeoffice gestalten

Eine Auswertung der DearEmployee Daten hat gezeigt, dass bei unseren Kunden über alle Branchen hinweg, intakte Austauschmöglichkeiten zwischen den Beschäftigten als eine der drei größten Ressourcen in Unternehmen wahrgenommen und geschätzt wird. Umso essenzieller ist es nun, diese Austauschmöglichkeiten und das Zusammenarbeiten im Team und im gesamten Unternehmen auch im Homeoffice weiterhin zu gewähren oder gar auszubauen.

Unter Austauschmöglichkeiten sind alle Kommunikationsformen (formell oder informell) zwischen Beschäftigten zu verstehen, die auf verschiedenen Kommunikationswegen entweder im Face-to-face Setting oder im digitalen Miteinander stattfinden. Wie stärkt man diese beziehungsweise sorgt als Arbeitgeber dafür, dass der Draht untereinander nicht abhandenkommt?

Was sagen aktuelle Forschungsergebnisse zum Zusammenarbeiten?

Vorab noch ein paar Studien, die den Wandel im Arbeitsleben und somit die Notwendigkeit der Gestaltung neuer Austauschmöglichkeiten verdeutlichen.

Nach einer im zweiten Quartal 2020 vom ifo-Institut durchgeführten Personalleiterbefragung haben vor der Corona-Krise 39 Prozent der Belegschaften in Unternehmen von Zuhause aus, im sogenannten Homeoffice, gearbeitet. Während der Pandemie hat sich dieser Anteil um etwa 20 Prozentpunkte auf rund 60 Prozent gesteigert. Damit ist das Homeoffice-Potenzial jedoch noch lange nicht ausgeschöpft: Laut einer von Randstad in Auftrag gegebenen Umfrage, könnten theoretisch bis zu 80 Prozent der Belegschaften in Deutschland von Zuhause aus arbeiten. Diese Statistik zeigt also auf, dass sich seit der Coronapandemie die Arbeitsrealitäten stark verändert haben und gerade einen umfassenden Wandel durchlaufen.

Wenn wir nun die Auswirkungen des Homeoffice auf die Arbeitsbedingungen betrachten, lässt sich laut einer Ifo-Studie sagen, dass obwohl viele der Studienteilnehmenden keine Probleme bei der Umsetzung von Homeoffice wahrgenommen haben, die Mehrheit, also 59% der Befragten tendenziell eine deutliche Verschlechterung in Bezug auf die Zusammenarbeit der Beschäftigten (verglichen mit konventionellem »face- to-face« Setting) sieht. Konkret heißt das: 54% berichten von einer erschwerten Kommunikation zwischen den Angestellten, 40% geben mangelnde Abstimmungsmöglichkeiten untereinander an und 30 % berichten von Mehrbelastung durch Stress und Vereinsamung.

Was können Unternehmen nun tun um das Zusammenarbeiten zu erleichtern?

Sie können den ersten Schritt ganz einfach und schnell selbst machen. Bieten und etablieren Sie zunächst genügend Raum auch für den informellen Austausch im Team. Legen Sie beim Organisieren von virtuellen Terminen also auch einen Fokus auf die informellen Treffen ihrer Beschäftigen, um somit deren Wichtigkeit hervorzuheben. Typische Beispiele hierfür wären ein gemeinsames virtuelles Feierabend-Getränk im Team, ein digitaler Teeküchen-Austausch am Nachmittag oder virtuelle shared working spaces.

Wenn Sie sich darüber hinaus für externe Unterstützung auf dem Gebiet digitale Austauschmöglichkeiten interessieren, bietet Ihnen unser DearEmployee Marktplatz nähere Informationen und passende Angebote leistungsstarker Partner:innen, um Sie bei der Etablierung einer neuen digitalen Austauschkultur zu unterstützen.

 

Wie steht es um die Austauschmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen? Finden Sie es heraus! Wir stellen Ihnen DearEmployee gerne in einer Online-Demo vor.

 

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