13. Juli 2021

EAP - viel mehr als ein einfaches Mitarbeiterangebot

Die Corona-Pandemie macht deutlich: Eine unterstützende und familienfreundliche Unternehmenspolitik ist längst kein „Nice-to-have“ mehr. Es ist ein wichtiger Faktor, um die Beschäftigten zum Beispiel bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen und so die Produktivität zu erhalten – nicht nur in einer Pandemie. Ein wichtiger Bestandteil davon ist ein effektives Employee Assistance Program (EAP), auch externe Mitarbeiterberatung genannt. Diese Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung  ist eine ganzheitliche und präventive Kurzzeitberatung zu gesundheitlichen, beruflichen und persönlichen Fragestellungen nach dem Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe“ – und natürlich nicht nur für Beschäftigte mit Familie sinnvoll. Denn die moderne Form der betrieblichen Sozialberatung bietet Beschäftigten, Führungskräften und ihren Angehörigen die Anlaufstelle bei privaten, beruflichen oder persönlichen Herausforderungen.

Was unterscheidet ein EAP von einer betrieblichen Sozialberatung als Mitarbeiterangebot

Die betriebliche Sozialberatung ist ein Vorläufer des modernen EAP und ist meist intern im Betrieb integriert. Die Aufgabe der klassischen betrieblichen Sozialberatung ist es, die psychosoziale Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten zu fördern. Dieses Mitarbeiterangebot konzentriert sich also auf Suchtproblematiken, soziale Schieflagen, familiäre Anbelange und finanzielle Probleme. Diese Themen zeigen, dass hier der Fokus eher auf eine kleine Gruppe sehr belasteter Beschäftigten liegt.  Als ein unabhängiges und ganzheitliches Unterstützungsprogramm für Unternehmen und ihre Beschäftigten erweitert das externe EAP diese ursprünglichen Leistungen auf den präventiven Bereich. Es zielt darauf ab Gesundheit, Gleichgewicht und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu fördern und die Stabilität der Menschen in der Organisation auch in kritischen Situationen zu gewährleisten.

Ein kurzer Überblick über das DearEmployee Assistance Program (DEAP)

Das DearEmployee Assistance Program (DEAP) übernimmt die akute psychische Versorgung und bietet Beratung zu privaten Anliegen und Coaching für berufliche Themen an. Gleichzeitig gibt es für Beschäftigte in besonderen Lebenslagen den Familien-Service „Kinderbetreuung“ und „Pflegeberatung“. Diese Angebote zeichnen sich durch ihr Anonymität und Professionalität aus. Als Teil einer ganzheitlichen Plattform Experience erhalten Beschäftigte den Zugang immer zum richtigen Zeitpunkt – etwa während die Beschäftigten zu ihrer Gesundheit und ihren Arbeitsbedingungen befragt werden. Die Plattform gibt regelmäßig einen Überblick über die Nutzungsraten sowie Empfehlungen, sollten sich die Anfragen in bestimmten Organisationseinheiten innerhalb kurzer Zeit verdichten.

Wie läuft eine EAP bei DearEmployee ab? 

  1. Anruf: Beschäftigte wählen die anonyme Hotline, welche ihnen über die Plattform, Umfragen oder internen Kanäle zugänglich ist.
  2. Fallaufnahme: Unser Team qualifiziert die Anfrage und vermittelt innerhalb von 24 Stunden die passende Fachkraft (psychologische Psychotherapeut:in, (sozial-)pädagogische Fachkraft, Pflegefachkraft).
  3. Kurzzeit-Beratung: Hier erfolgt das eigentliche Beratungsgespräch mit Anamnese, Coaching und/oder Beratung (bis zu 3 Stunden pro Fall).
  4. Vermittlung: Bei Bedarf kümmern sich die Ansprechpersonen direkt um die Weitervermittlung einer passender Versorgung (z.B. Recherche zu freien Therapieplätzen). Außerdem werden die Fälle anonym an unsere Arbeitspsycholog:innen zurückgespielt. So können bei Bedarf bestimmte Maßnahmen empfohlen werden, wenn sich bestimmte Anfragetypen in bestimmten Organisationseinheiten häufen.

Warum lohnt sich eine EAP als Mitarbeiterangebot? 

In den Vereinigten Staaten ist die EAP  als Maßnahme zur Gesundheitsförderung schon lange etabliert. Das „EAP Geschäftswert-Modell“ beschreibt drei finanzielle Nutzenfelder der externen Mitarbeiterberatung für Unternehmen: höhere Produktivität, geringere Gesundheits- und Vorsorgekosten sowie höhere Mitarbeiterzufriedenheit und positiveres Arbeitgeberimage. Konkret: Beschäftigte, die ein EAP nutzen können, verringern ihre Fehl- und Präsentismuszeiten signifikant im Vergleich zu Beschäftigten ohne diesen Service. Weitere Studien belegen, dass der Return on Investment (ROI) von externer Mitarbeiterberatung (EAP) zwischen 1:3 und 1:10 liegt. Jedem investierten Dollar stehen folglich drei bis zehn Dollar unternehmerischen Nutzens gegenüber. Dies beweist: Externe Mitarbeiterberatung im Rahmen eines strategischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements macht Unternehmen und ihre Beschäftigten gesünder und wettbewerbsfähiger.

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