25. Januar 2018

Studie mit der Charité: Validierung des DearEmployee Surveys mit Cortisol-Daten von Beschäftigten

Der DearEmployee Survey wird in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin nun erstmals auch mit psychoendokrinen Daten validiert. Eine erste Veröffentlichung ist bereits für 2018 geplant.

Psychische Arbeitsbelastung = körperliche Stressreaktion?

Der DearEmployee Survey erfasst tätigkeitsbezogene Arbeitsbedingungen und die psychische Beanspruchung von Beschäftigten. Er wird u.a. im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen psychischen Gefährdungsbeurteilung eingesetzt, so dass höchste Anforderungen an die Messgüte des Fragebogens bestehen. Für die laufende Validierung des Befragungsinstrumentes kooperiert DearEmployee daher bereits mit FU Diagnostik, einer Einrichtung der Freien Universität Berlin. Um die Qualität des Fragebogens zur Erfassung von arbeitsbezogener Fehlbeanspruchung („Stress“) zu prüfen, werden Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung nun in einer gemeinsamen Studie der Charité und der DearEmployee GmbH mit endokrinen Stressindikatoren (Cortisol) verglichen.

Ziele der Kooperation

Die Wissenschaftlerinnen Dr. Julia Schorlemmer und Eva Wacker des Instituts für Arbeitsmedizin der Charité-Universitätsmedizin und die DearEmployee GmbH wollen in dem gemeinsamen Forschungsvorhaben ihre arbeitspsychologischen Kompetenzen bündeln. Die beiden Partner haben in einer Studie die Beschäftigten eines mittelständischen Berliner Unternehmens im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zu ihrer tätigkeitsbedingten Beanspruchung befragt. Interessierte Beschäftigte hatten außerdem die Möglichkeit, sich Haarproben entnehmen zu lassen, um mehr über die körperlichen Auswirkungen von Stress auf ihren Körper zu erfahren. Mit den objektiven Daten sollen weitere Erkenntnisse über die Validität („Gültigkeit“) der Skalen zur Fehlbeanspruchung des Fragebogens gewonnen werden. Hintergrund ist die Annahme, dass sich eine andauernde, erhöhte Fehlbeanspruchung von Beschäftigten durch die vermehrte Ausschüttung von endogenen Stresshormonen (Cortisol) psychophysiologisch abbilden lässt: Je mehr chronischen Stress die Beschäftigten bei ihrer Tätigkeit erleben, umso höher sollten ihre Cortisol-Werte sein.

Die Wissenschaftlerin Dr. Julia Schorlemmer (Institut für Arbeitsmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin) lobt den Ansatz zur psychophysiologischen Validierung des DearEmployee Surveys:

„Die Gesundheit der Beschäftigten ist das höchste Gut von Unternehmen, deshalb ist es wichtig, für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung wissenschaftlich validierte Instrumente zu verwenden. Den Ansatz der DearEmployee GmbH, mit objektiven Daten die Güte des Surveys zu validieren, halte ich für sehr geeignet, insbesondere da die Analysen von einer unabhängigen Forschungseinrichtung umgesetzt werden.“

Die Ergebnisse des Projekts sollen noch im Laufe des Jahres 2018 veröffentlicht werden.

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