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20. Mai 2022

HR Analytics in der Praxis

Anwendungsbereiche HR Analytics: Wie HR-Analytics Fachkräftemangel vorbeugen kann

Mit Hilfe von HR-Analytics werden Personaldaten evaluiert, was sich positiv auf die Arbeitssituation der Beschäftigten auswirken kann. Arbeitsplätze sollen die Fähigkeiten, Leistung, Motivation, Bindung an das Unternehmen sowie das Wohlbefinden fördern. Das können HR-Analytics positiv beeinflussen und damit die Prozess-Effizienz der HR Abteilung steigern.

HR Analysen dienen zur Evaluation von HR Maßnahmen und stellt Daten zur Verfügung, die als objektive Entscheidungshilfe für die HR Abteilung eingesetzt werden. Um gezielt Fragestellungen zu überprüfen, werden Hypothesen bezüglich eines Key Performances Index (KPI Personal) definiert. Wie wir bereits in unserem Artikel über HR-Analytics näher erläutert haben, sind damit Daten gemeint, die über Mitarbeitende im System aufgenommen wurden.

Beispielhafte Fragen, die man mit HR Analytics beantworten kann:

  • Wie wirkt sich ein Führungskräftetraining auf die Führungsqualität im Unternehmen aus?
  • Wie wirkt sich eine Trainingsmaßnahme auf die Umsatzentwicklung des Unternehmens aus?
  • Welche Auswahlinstrumente (z.B. Assessment Center, strukturierte Interviews, Chat Bots, Probearbeit) haben die höchste prognostische Qualität für die spätere Arbeitsleistung?

KPI Personal – Beispiele:

  • Arbeitsausfall: Anzahl der Abwesenheitsstunden pro Woche/Monat/Jahr
  • Überstunden: Anzahl der bezahlten Mehrarbeit in Stunden pro Woche/Monat/Jahr
  • Mitarbeiterproduktivität
  • Rekrutierungsrate: relative Häufigkeit rekrutierter Bewerber pro Stellenanzeige/Inserat/Kanal …
  • Time to fill: Zeit in Tagen/Monaten, bis eine offene Stelle besetzt ist
  • Fluktuationsrate: Anzahl der Monate, die die Mitarbeiter im Schnitt im Unternehmen verbleiben.

Stehen Kündigungen bevor?

Dank HR Analytics kann ein prognostischer Blick in die Zukunft gerichtet werden: strukturelle Analysen von Personaldaten können dabei unterstützen, rechtzeitig Personalprozesse zu planen und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ob Ruhestand, Mutterschutz, Elternzeit – all diese Informationen schlüsseln strukturelle HR Analysen auf und helfen so wertvolle Beschäftigte von einer möglichen Kündigung abzuhalten, für sie Angebote bereit zu halten und Maßnahmen rechtzeitig einzusetzen. Denn mit den Daten werden Prognosemodelle erstellt und Faktoren herausgearbeitet, die dazu beitragen, dass Beschäftigte beispielsweise nach der Elternzeit das Unternehmen verlassen.

Beispielsweise kann die Bindung an das Unternehmen einen wichtigen Faktor darstellen, der dazu führt, dass Beschäftigte nach der Elternzeit wieder in das Unternehmen einsteigen. Um die Bindung zu fördern, können dann Maßnahmen ergriffen werden, wie persönlichen Kontakt zu Beschäftigten in der Arbeitspause halten und Einladungen zu unternehmenseigenen Events verschicken.

Wie können Fachkräfte optimal gefördert werden?

Mit den HR Analytics können Fähigkeiten der Beschäftigten analysiert und gezielt gestärkt werden. Beispielsweise können Fortbildungen angeboten werden, die die Fähigkeiten einzelner Mitarbeitenden fördern. Daten werden dahingehend ausgewertet, dass sie Interessengebiete der Beschäftigten über die Zeit erfragen und festhalten. In diesen Interessengebieten können dann Beschäftigte erneut zu Workshops oder Vortrgasreihen eingeladen werden und sich so ideal weiterbilden und ihr neues Wissen an das Team weitergeben.

So lässt sich die Unternehmensbindung stärken

Ob Beschäftigte sich ans Unternehmen gebunden fühlen, hängt vor allem von ihrer Abeitszufriedenheit ab. Eine aufmerksame und wertschätzende Arbeitsumgebung trägt zum Wohlbefinden der Beschäftigten bei und so auch zur Bindung ans Unternehmen. Wie zufrieden seine Abteilung mit der Arbeitssituation ist, lässt sich durch Mitarbeiterbefragungen mit HR Analytics bestimmen. Dabei werden Faktoren bestimmt, die einen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit haben.

Die Arbeitszufriedenheit setzt sich zusammen aus verschiedenen Bereichen, wie unter anderem Arbeitsbedingungen, Betriebsklima, Arbeitstätigkeit, Organisation, Anreizsysteme, und die unmittelbare Arbeitsumgebung. Es ist möglich die Analysen zum Beispiel nach Gender oder Altersgruppen auszuwerten und auch verschiedene Abteilungen miteinander zu vergleichen. Damit stellen HR Analytics differenzierte Modelle dar, um Daten strukturell zu sammeln und auszuwerten.

Wir haben in unserem interaktiven Dashboard einige KPIs rund um das Thema Gesundheit, Motivation und Bindung bereitgestellt.

Keine Angst, wir sind an Deiner Seite um datenbasierte Entscheidungen zu treffen.

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